Dank des medizinischen Fortschritts und der längeren Lebenserwartung liegen die Wechseljahre heute in der Mitte des Lebens. Sie sind der Wechsel in ein neues Lebensgefühl. Oder anders gesagt: Nach Abschluss der Wechseljahre beginnt noch ein volles Drittel des Lebens.
Ernährung - Teil 1
Eine vollwertige Ernährung mit viel Gemüse und Obst, wenig Fett und Zucker ist in den Wechseljahren wichtiger denn je. Denn mit der nachlassenden Produktion an Östrogenen steigt das Risiko, an Arteriosklerose und Osteoporose zu erkranken.
Wichtig zur Vorbeugung von Osteoporose ist die ausreichende Versorgung mit genügend Kalzium. Wichtigste Lieferanten sind Milch- und Milchprodukte. Vor allem Käse wie Appenzeller, Emmentaler, Gouda, Butter- oder Bergkäse enthalten viel Kalzium. Zur knochengesunden Ernährung zählen beispielsweise auch Ruccola, Beeren, Fenchel, Grün- und Chinakohl, Tofu, Haselnüssen, Mandeln und Sesam. Kalziumräuber sind dagegen Nahrungsmittel mit hohem Phospatanteil wie Coca Cola, Wurst, Schweinefleisch, Schmelzkäse, Hefe und Fleischextrakt. Oxalsäure hemmt ebenfalls die Kalziumaufnahme. Deshalb ist bei Lebensmitteln wie Spinat, Rote Beete, Mangold, Rhabarber und Schokolade Vorsicht geboten.
Einen ganz praktischen Grund kann das Verzichten auf schwer verdauliche Speisen, stark gewürztes Essen, Kaffee, schwarzer Tee und Alkohol haben: sie begünstigen Hitzewallungen und Schwitzen.
Nicht mehr als 30 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr sollten aus Fett stammen. Tierische Fette sind besonders schädlich, denn sie enthalten gesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel steigen lassen. Pflanzliche Fette enthalten dagegen einfach und mehrfach ungesättigte Fette, die den Cholesterinspiegel senken. Sie sind beispielsweise in Makrele, Hering und Lachs, Linolsäure, Walnüssen und Pflanzenölen enthalten.
Bewegung
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Hautpflege
Liebe und Sexualität - Teil 1
